Jugendfeuerwehren: Gemeinsam üben, gemeinsam helfen

Nachwuchskräfte bündelten Kräfte und zeigten sich gut aufgestellt und ausgebildet

Zwischen zwei großen Löschfahrzeugen, im Hintergrund das Hydroschild, also die Wasserwand, so beschwor der Feuerwehr-Nachwuchs aus Rathsmannsdorf und Windorf das treffliche freundschaftliche Miteinander während der Übung und beim anschließenden geselligen Beisammensein. Foto: Neumeier

Zwischen zwei großen Löschfahrzeugen, im Hintergrund das Hydroschild, also die Wasserwand, so beschwor der Feuerwehr-Nachwuchs aus Rathsmannsdorf und Windorf das treffliche freundschaftliche Miteinander während der Übung und beim anschließenden geselligen Beisammensein. Foto: Neumeier

Windorf. Hinlänglich bekannt und erwiesen: die Freiwilligen Feuerwehren sind eine unverzichtbare Hilfsorganisation, deren Einsatzspektrum weg vom reinen „Feuerlösch-Image“ hin auch zum technischen Unfallhelfer ein sehr breites geworden ist. Das setzt gezielte Schulung voraus, mit der man nicht früh genug beginnen kann. Deshalb sind die Jugendwehren mittlerweile wichtige Einrichtungen.

Gemeinsam üben, um gemeinsam in Notfällen jeglicher Art entsprechend zielgerichtet agieren zu können. Die Feuerwehr-Nachwuchskräfte aus Rathsmannsdorf und Windorf haben sich auf der Insel des Donaumarktes getroffen, um diesem Motto den rechten Impuls zu geben. Die Jugendwarte Josef Schmöller und Laurent Habereder (Rathsmannsdorf) sowie Christoph Heindl und Roland Schrimpf (Windorf) konnten, begrüßt von Windorfs erstem Komandanten Erich Krenn, 18 Jugendliche um sich scharen. Sie hatten jede Menge Gerätschaften im Gepäck und nutzten deren Symbiose, denn nicht jede Wehr hat jedes benötigte Gerät: die Windorfer stellten Boot, Wasserwerfer, Hohlstrahlrohre, die Utensilien für eine Fettbrandvorführung, ein Hydroschild kam leihweise aus Gaishofen, die Rathsmannsdorfer kamen mit der Wärmebildkamera. In einzelnen Stationen zeigten die Jugendlichen ihre bereits erworbenen Kenntnisse. Beauftragt waren unter anderem das fingierte Abschirmen von Gebäuden mit dem Hydroschild als Wasserwand, die Handhabung der Wärmebildkamera, die heiße Flaschen in einem Gebüsch als möglichen Brandherd auszumachen hatte. Aufmerksame Beobachter waren die Kommandanten Erich Krenn und Hans Schober sowie die Vorstände Martin Bär und Christian Heindl. Welchen Leistungsstand bei den gestellten Aufgaben die Burschen und Mädchen haben, interessierte auch Bürgermeister Franz Langer, der den großartigen Zusammenhalt der gemeindlichen Feuerwehren beschwor. Ausdrücklich dankte er für die Bereitschaft, sich für die vielfältigen Hilfsdienste ausbilden zu lassen und so die Zukunft in Sachen Sicherheit für die Bevölkerung in großem Maße zu gewährleisten. Außerdem förderten solche Aktionen das zwischenmenschliche Miteinander. Nach Übungsschluß stärkten sich die Jung-Feuerwehrler mit Gutem vom Grill, hatten dabei viel Spaß und verabredeten sich, in Bälde wieder gemeinsam zu proben und sich für künftige Einsätze fitzumachen. dg

 

 

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