Mal macht es Spaß, mal ist es der Horror

Feuerwehr zieht Bilanz über die Einsätze im vergangenen Jahr – Neues HLF20 kommt – Ehrungen bei Generalversammlung

Gut ausgerüstet, gut aufgestellt, bestens geschult, bewährt in härtesten Gefahrensituationen, aber auch verschworene Gemeinschaft mit eigenen gesellschaftlichen Auftritten und gern gesehene Gäste bei anderen Vereinen, entsprechender Quantität bei kirchlichen und kommunalen Festen: Das war Tenor bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rathsmannsdorf.

Vorsitzender Hugo Wallner nannte die Anwesenheit der Bürgermeister Franz Langer, Klaus Opitz und Günther Neumeier, von Pfarrer Gotthard Würzinger, Fahnenmutter Maria Zimmermann, Ehrenvorstand Franz Seidl und Kreisbrandmeister Josef Thoma einen Ehr-Erweis für die Wehr, hinter der ein einsatz- und arbeitsreiches Jahr liege. Mancher Einsatz sei der „Horror“, andere würden Spaß bereiten.

Derzeit seien 216 Personen in der Mitgliederliste eingetragen. Kurz sprach Wallner Wissenswertes von aktiver Truppe und Highlights aus dem Vereinsleben an, gab eine Vorschau auf Termine für 2015. Schriftführerin Rosemarie Fuchs pickte markante Vorstandsbeschlüsse heraus. Wie die Feuerwehr gewirtschaftet und was sie monetär auf der hohen Kante hat, ließ Hauptkassier Andreas Zitzelsberger dezidiert wissen. Die Kassenprüfer Franz-Josef Färber jun. und Ignaz Leonhardt schlugen der Versammlung die Entlastung des Schatzmeisters bzw. der Vorstandschaft vor.

Breiten Raum nahm der Tätigkeitsbericht des Kommandanten ein. 2. Kommandant Hans Anetsberger sprang für den verhinderten Josef Habereder ein, zählte chronologisch alle 31 Einsätze auf, ließ wissen, dass 298 Feuerwehrdienstleistende 452 Stunden im Einsatz waren, wer an den einzelnen Lehrgängen mitgewirkt, wer die Leistungsprüfung in den diversen Stufen absolviert hatte. Ferner thematisierte Anetsberger einzelne Besprechungen und die Beförderungen zum Oberfeuermann. Jugendwart Laurent Habereder erfreute mit den Geschehnissen um die Nachwuchsarbeit, die derzeit 25 Jugendliche verkörperten, sich mit Absolvierens der Deutschen Jugendleistungsprüfung, des Wissenstests, diverser regionaler und eigener Jugendübungen auf den aktiven Feuerwehrdienst vorbereiteten.

Bürgermeister Franz Langer sowie die Vorstände Hugo Wallner und Alois Seidl nahmen die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Die jeweiligen Ärmelstreifen erhielt für zehnjährige Mitglied-schaft Robert Bumberger; 20 Jahre dabei sind Martina Popan, Rudolf Breiter, Franz Seidl, Christian Bumberger und Hans Strobel, 30 Jahre Johann Endl, 40 Jahre Hugo Wallner, Andreas Zitzelsberger, Josef Würzburger und Johann Haider, 50 Jahre Georg Günthner.

Auf 60 Jahre Feuerwehr blicken Willi Anetsberger und Erwin Seidl zurück, was ihnen per Urkunde bestätigt wurde. Vorstand Hugo Wallner versäumte es auch in dieser Versammlung nicht, Fahnenmutter Maria Zimmermann mit einem Blumengruß für inzwischen 44-jährige Amtszeit zu danken, Homepage-Betreuer Michael Renholzberger steckte er ein Kuvert zu. Beeindruckende Tätigkeitsberichte der Aktiven und der Vereinsführung hätte er gehört, betonte Bürgermeister Franz Langer, auf allen Sektoren habe man großartig gepunktet.

Das marktgemeindliche Fahrzeugkonzept werde umgesetzt, bringe Rathsmannsdorf wie festgelegt 2016 ein neues HLF 20-Fahrzeug, das ein noch effizienteres Rückgrat für „Technische Hilfeleistungen“ darstelle. Derzeit sei man in der Findungsphase, das optimal Passende zu finden. Langer kam auch auf den kommenden Digitalfunk zu sprechen, einer weiteren Herausforderung für die Feuerwehrler.

Der Digitalfunk war auch Mittelpunkt der Ausführungen von Kreisbrandmeister Josef Thoma. Derzeit würden zwei Angebote geprüft, nach der Entscheidung würden die Geräte im Einvernehmen mit den Kommunen beschafft. Der geplante, ein halbes Jahr dauernde Probebetrieb, gepaart mit Schulungen, werde sicherlich von Erfolg gekrönt sein, zunächst aber liefen, so Thoma, Digital- und Analogfunk noch parallel.

Der KBM lobte die Marktgemeinde, die ihre fünf Feuerwehren bestens ausstatte, wissend, dass ihre Bürger im Ernstfall gut beschützt seien. Nachdem es keinerlei Wünsche und Anträge gab, wurde die Jahreshauptversammlung mit einem gemeinsamen Essen beschlossen.

 Die Feuerwehr Rathsammnsdorf sieht einer guten Zukunft entgegen, kann sich sich doch auf Alt und Jung verlassen; (v. li. hinten) Johann Anetsberger, Alois Seidl, Gotthard Würzinger, Christian Bumberger, Josef Thoma, Robert Bumberger, Rudolf Breiter, Hans Strobel, Franz Seidl, Johann Haider und Andreas Zitzelsberger; (sitzend v. li.) Hugo Wallner, Franz Langer, Maria Zimmermann, Erwin Seidl und Klaus Opitz.

Die Feuerwehr Rathsamannsdorf sieht einer guten Zukunft entgegen, kann sich sich doch auf Alt und Jung verlassen; (v. li. hinten) Johann Anetsberger, Alois Seidl, Gotthard Würzinger, Christian Bumberger, Josef Thoma, Robert Bumberger, Rudolf Breiter, Hans Strobel, Franz Seidl, Johann Haider und Andreas Zitzelsberger; (sitzend v. li.) Hugo Wallner, Franz Langer, Maria Zimmermann, Erwin Seidl und Klaus Opitz.

Text & Foto: Günther Neumeier

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