Über 40 Feuerwehrkameraden bei dreitägigem Lehrgang

FF Wind.-Truppmann - 23.01.16

Windorf Ob Brände, technische Hilfeleistungen oder Naturkatastrophen – immer wird nach der Feuerwehr gerufen. Das erfordert von den Einsatzkr äften entsprechendes Know-how. So wurde jetzt der Nachwuchs im KBI-Bereich Passau Land Nord an drei Samstagen auf dem Feuerwehr-Terrain in Windorf geschult und geprüft.

Erster Kommandant Erich Krenn begrüßte zusammen mit Ausbildungsleiter Kreisbrandmeister Hans Söldner die jugendlichen Feuerwehrler, ehe es ans „Eingemachte“, also Elementares für den aktiven Dienstleister, ging. KBM Söldner begann am Tag eins mit dem Paket „Rechtsgrundlagen und Organisation der Feuerwehr“ sowie „Rechte und Pflichten des Feuerwehr-Dienstleistenden“.

„Brennen und Löschen“, „Fahrzeugkunde“, „Rettungsgeräte“ – mit allen wurden die jungen Männer und Frauen in Theorie und Praxis vertraut gemacht. Mit ein Höhepunkt war die Vorstellung einer Drehleiter der FF Vilshofen.

Am zweiten Samstag stand der Lehrstoff „Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz“, „Gefährliche Stoffe und Güter“, „Verhalten bei Gefahr“, „Physische und psychische Belastung im Einsatz, „Rettung sowie Rettungs- und Löschgeräte“ auf dem Programm. Söldner wurde hierbei von einigen Ausbilderkollegen unterstützt.

Dritter Lehrgangs- war unter anderem auch Prüfungstag. Geballte Feuerwehrkompetenz unterstrich mit ihrer Anwesenheit die Bedeutung der „Modularen Truppausbildung“. Dem schriftlichen Leistungsnachweis folgte die praktische Prüfung auf den Stationen mit Schwerpunkt Knoten, Stiche und anderem. In drei Einsatzübungen – Keller unter Wasser, Verkehrsunfall, Brand eines Gebäudes – hatten die Jung-Feuerwehrler ihre Fertigkeiten zu beweisen, ebenso ihr theoretisches Wissen bei einer umfassenden Anzahl von Testfragen.

Bei der Schlussbesprechung lobte Ausbildungsleiter Hans Söldner den Lerneifer der Kameraden, dankte der Windorfer Feuerwehrführung, namentlich Martin Bär und Erich Krenn, sowie Fahnenmutter Frieda Heuberger für die gute Bewirtung. Bürgermeister Franz Langer betonte die Wichtigkeit einer funktionierenden Feuerwehr, der kompetenten Hilfsorganisation, schlechthin. Er ermunterte die Nachwuchskräfte, das Interesse am Feuerwehrdienst nicht zu verlieren, sondern sich verantwortungsbewusst dem späteren aktiven Einsatz zu stellen. Der absolvierte Lehrgang sei in seiner praktischen Anwendung bestes Rüstzeug. Die Marktgemeinde Windorf komme ihrer Pflichtaufgabe in jeder Beziehung nach, arbeite permanent an der Umsetzung des Fahrzeugkonzepts.

Kreisbrandinspektor Alois Fischl stimmte den Worten Langers in vollem Umfang zu. Die Ausrüstung der gemeindlichen Wehren hätten Vorbildcharakter, lobte er und dankte, dass Feuerwehrgebäude und -gelände für derartige Ausbildungstage zur Verfügung gestellt worden seien.

Krönender Abschluss der drei MTB-Tage war die Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse und die Aushändigung der Dienstbücher an die Absolventen durch KBI Alois Fischl, KBM Hans Söldner und Bürgermeister Franz Langer.

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